In der Chronik des deutschen Gesundheitswesens gibt es Kapitel, die von Effizienzsteigerung, Kostendruck und Rationalisierung handeln. Und es gibt jene selteneren Kapitel, die von einer Rückbesinnung auf das Wesentliche erzählen: den Menschen. Die Geschichte des Pflegedienstes Nicole Tobias ist eine solche Erzählung.
Sie beginnt im Jahr 2008, in einer Zeit, als die außerklinische Intensivpflege in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckte und oft eher einer notdürftigen Versorgung als einem Lebenskonzept glich. Was damals als visionäres Vorhaben startete, hat sich bis heute zu einer Institution entwickelt, die weit über die Grenzen Sachsens hinausstrahlt. Mit mittlerweile über 1.000 Mitarbeitern und mehr als 50 Standorten in fünf Bundesländern ist das Unternehmen zu einer festen Größe gewachsen. Doch wer hinter die Fassade dieses Erfolgs blickt, findet keine kühle Konzernstruktur, sondern eine Philosophie, die den Takt der Maschinen durch den Rhythmus des Herzens ersetzt hat.
Der Anfang einer Vision: Pflege neu denken
Der Startschuss im Jahr 2008 fiel nicht aus dem Kalkül heraus, Marktanteile zu erobern, sondern aus einer tiefen Unzufriedenheit mit dem Status quo. Schwerstkranke Menschen, die auf Beatmung oder Tracheostoma angewiesen waren, hatten damals oft nur die Wahl zwischen einem dauerhaften Leben auf einer sterilen Klinikstation oder einer häuslichen Versorgung, die Angehörige oft an den Rand des Zusammenbruchs brachte. Nicole Tobias erkannte, dass es einen dritten Weg geben muss: Eine Versorgung, die medizinische Hochleistung mit menschlicher Wärme verbindet.
Die ersten Jahre waren geprägt von Pionierarbeit. Es ging darum, Strukturen zu schaffen, die es nicht gab, und Vertrauen aufzubauen – bei Ärzten, bei Kassen, aber vor allem bei den Patienten. Der Anspruch war von Beginn an kompromisslos: Die Qualität der Pflege durfte nicht verhandelbar sein, doch die Art und Weise, wie sie erbracht wird, musste sich radikal ändern. Aus diesem Kernimpuls wuchs das Unternehmen organisch.
Aus einem Standort wurden zwei, aus zwei wurden zehn. Heute erstreckt sich das Netzwerk von der Firmenzentrale im sächsischen Freital über Thüringen und Sachsen-Anhalt bis tief nach Brandenburg und in die Bundeshauptstadt Berlin. Doch trotz dieser Expansion betont die Geschäftsführung stets, dass Größe kein Selbstzweck ist, sondern die notwendige Antwort auf eine steigende Nachfrage nach würdevoller Betreuung.
Die Philosophie der Entschleunigung
Wenn man die „Story“ dieses Unternehmens verstehen will, muss man sich von gängigen Bildern der Pflegebranche lösen. Das Bild der abgehetzten Schwester, die mit dem Blick auf die Stoppuhr ins Zimmer stürmt, existiert hier nicht. Der Pflegedienst Nicole Tobias hat die Entschleunigung zum Prinzip erhoben. In einer Welt, in der Zeit Geld ist, leistet sich das Unternehmen den Luxus, Zeit als Investition in Lebensqualität zu betrachten.
Ein zentraler Aspekt dieser Philosophie ist die Umkehrung der Hierarchie. In vielen stationären Einrichtungen bestimmt der Dienstplan den Tagesablauf der Bewohner. Hier ist es umgekehrt. Der Mensch bestimmt, wann der Tag beginnt.
„Der Klient gibt den Tagesablauf vor. Wenn jemand ausschlafen möchte, dann ist das sein gutes Recht. Wir wollen keinen Klinikstress, wo früh um sieben Uhr gewaschen wird, nur weil es im Plan steht. Der Tag soll so beginnen, wie der Mensch es sich wünscht.“
Diese Aussage von Nicole Tobias beschreibt den kulturellen Kern des Unternehmens. Es ist ein radikaler Bruch mit der institutionellen Logik vieler Pflegeheime. In den spezialisierten Wohngruppen, etwa im sächsischen Radeberg, im brandenburgischen Mahlow oder im Berliner Bezirk Wedding, leben Menschen, die oft schwere Schicksalsschläge hinter sich haben. Unfälle, neurologische Erkrankungen oder angeborene Einschränkungen haben sie aus ihrer bisherigen Bahn geworfen. In den Einrichtungen des Pflegedienstes finden sie nicht nur medizinische Sicherheit, sondern ein Zuhause, in dem ihre Autonomie gewahrt bleibt. Sie sind keine Fälle, sie sind Bewohner.
Ein zweites Zuhause für die Kleinsten
Ein emotional besonders dichtes Kapitel der Unternehmensgeschichte schreibt der Bereich der Kinderintensivpflege, oft liebevoll „Bärenfamilie“ genannt. An Standorten wie Dresden und Berlin werden schwerstkranke Kinder betreut. Hier wird die Gratwanderung zwischen medizinischer Notwendigkeit und kindlicher Unbeschwertheit täglich gemeistert. Eltern, die oft jahrelang in einem Ausnahmezustand gelebt haben, finden hier Entlastung. Die Geschichte des Unternehmens ist an dieser Stelle auch eine Geschichte der Familienzusammenführung: Weil die professionelle Pflege die medizinische Last trägt, können Eltern wieder Eltern sein, statt rund um die Uhr als Pfleger zu fungieren. Es ist dieser soziale Mehrwert, der die Arbeit des Pflegedienstes so relevant macht.
Wachstum schafft Verantwortung – und Chancen
Eine solche Erfolgsgeschichte schreibt sich nicht von allein. Sie wird getragen von den Menschen, die das Konzept Tag für Tag mit Leben füllen. Mit dem Wachstum des Unternehmens ist auch der Bedarf an qualifizierten Mitstreitern gestiegen. Der Pflegedienst Nicole Tobias steht heute vor der Herausforderung, die Qualität auch in Zeiten des Fachkräftemangels zu sichern und auszubauen. Doch statt in den allgemeinen Chor der Klagen einzustimmen, setzt das Unternehmen auf Attraktivität durch Haltung.
Die Arbeitsbedingungen, die hier geboten werden, lesen sich wie der Gegenentwurf zur oft kritisierten Pflegerealität. „Kein Gehetze, kein Rennen über die Flure“ ist nicht nur ein Versprechen an die Patienten, sondern auch an die Mitarbeiter. In der Intensivpflege erlaubt der Personalschlüssel eine Zuwendung, die in der klassischen Altenpflege oft utopisch scheint. Pflegekräfte, die hier arbeiten, berichten oft von einer Wiederentdeckung ihrer beruflichen Leidenschaft. Endlich ist Zeit für das „Warum“, für ein tröstendes Wort, für eine sorgfältige Wundversorgung ohne Zeitdruck.
Die aktuellen Schauplätze der Geschichte
Die „Story“ des Unternehmens entwickelt sich derzeit an spezifischen Orten besonders dynamisch weiter. In Radeberg, vor den Toren Dresdens, sowie in den brandenburgischen Standorten Mahlow, Strausberg und Nauen entstehen neue Kapazitäten oder werden bestehende Teams erweitert. Auch in der Hauptstadt, in Berlin-Wedding, ist der Pflegedienst präsent und sucht nach Fachkräften, die den urbanen Rhythmus mit der Ruhe der Intensivpflege verbinden wollen.
Es ist eine Phase des Aufbruchs. In Radeberg beispielsweise warten moderne Wohngruppen darauf, vollständig mit Leben gefüllt zu werden. Das Unternehmen sucht hierfür keine bloßen Befehlsempfänger, sondern Gestalter. Pflegefachkräfte, die an diesen Standorten einsteigen, finden oft Strukturen vor, die sie aktiv mitprägen können. Es geht nicht darum, in ein starres Korsett zu schlüpfen, sondern Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu werden.
Ein Berufsbild im Wandel
Die Anforderungen an die Mitarbeiter sind dabei hoch, aber menschlich. Das Fachexamen ist die Eintrittskarte, doch die eigentliche Qualifikation findet im Kopf und im Herzen statt. Der Pflegedienst Nicole Tobias hat erkannt, dass Technik erlernbar ist. Die Bedienung von Beatmungsgeräten, das Management von Trachealkanülen – all das wird durch ein intensives Mentoring-Programm vermittelt. Was man jedoch nicht schulen kann, ist Empathie. Deshalb sucht das Unternehmen gezielt nach Persönlichkeiten, die verstehen, dass Pflege Beziehungsarbeit ist.
Für viele Pflegekräfte, die aus der Hektik der Kliniken oder der ambulanten Tourendienste kommen, ist der Wechsel zum Pflegedienst Nicole Tobias ein Kulturschock im positivsten Sinne. Die Ruhe in den Wohngruppen, die Zeit für den einzelnen Patienten und die familiäre Atmosphäre in den Teams wirken oft wie eine Therapie gegen den beruflichen Burnout. Die Geschichte des Unternehmens ist somit auch die Summe vieler kleiner Geschichten von Mitarbeitern, die hier ihren Beruf wieder lieben gelernt haben.
Der Blick in die Zukunft
Wie geht die Geschichte weiter? Der Bedarf an außerklinischer Intensivpflege wird in einer alternden Gesellschaft weiter steigen. Der Pflegedienst Nicole Tobias hat sich positioniert, um dieser Verantwortung gerecht zu werden – nicht durch aggressive Expansion um jeden Preis, sondern durch bedachtes Wachstum dort, wo es nötig ist. Die Standorte in Sachsen, Brandenburg und Berlin bilden ein stabiles Fundament für die Zukunft.
Das Leitmotiv, das über all dem steht, ist so simpel wie kraftvoll:
„Wir lieben, was wir tun.“
Es ist dieser Satz, der die Brücke schlägt zwischen den Anfängen im Jahr 2008 und der Gegenwart. Er ist der rote Faden in einer Unternehmensstory, die zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg und menschliche Werte kein Widerspruch sein müssen. Wer Teil dieser Geschichte werden möchte, wer mitschreiben will an den nächsten Kapiteln der Pflege in Deutschland, der findet beim Pflegedienst Nicole Tobias eine offene Tür und ein Team, das bereit ist, neue Wege zu gehen.
Die Suche nach engagierten Pflegefachkräften für die Standorte in Radeberg, Mahlow, Strausberg und Berlin ist daher mehr als eine Stellenanzeige – es ist eine Einladung, Teil einer Bewegung zu werden, die beweist, dass Pflege auch anders geht: würdevoll, selbstbestimmt und mit viel Herz.
Sie möchten das nächste Kapitel Ihrer eigenen Berufsgeschichte schreiben? An den Standorten Radeberg, Mahlow, Strausberg und Berlin werden derzeit engagierte Fachkräfte gesucht, die Zeit für echte Pflege haben wollen.
Informieren Sie sich über Ihre Möglichkeiten beim Pflegedienst Nicole Tobias.