Blasenschwäche bei Männern: Ursachen und wirksame Maßnahmen

Blasenschwäche bei Männern: Diese Strategien helfen wirklich

Blasenschwäche betrifft viele Männer und kann den Alltag spürbar einschränken. Je nach Ursache gibt es jedoch verschiedene Möglichkeiten, die Beschwerden zu linden. In vielen Fällen lassen sich die Beschwerden durch geeignete Maßnahmen wirksam reduzieren.

Blasenschwäche bei Männern ist keineswegs selten

Ungewollter Urinverlust kann auch Männer betreffen und kommt mit zunehmendem Alter häufiger vor. Es gilt dabei verschiedene Formen und Ursachen zu unterscheiden. Von einer Belastungsinkontinenz wird gesprochen, wenn eine Person beim Lachen, Niesen, Husten oder bei körperlicher Belastung Urin verliert. Bei Männern tritt diese Art von Inkontinenz insbesondere nach Operationen oder nach anderen Behandlungen im Bereich der Prostata auf.

Von einer Dranginkontinenz wird hingegen gesprochen, wenn plötzlich ein starker Harndrang entsteht, der sich nicht immer bis zum Toilettengang kontrollieren lässt. Eine überaktive Blase, neurologische Erkrankungen, Infektionen sowie eine gutartige Vergrößerung der Prostata sind alles Faktoren, die diese Art von Inkontinenz verursachen können.

Mit zunehmenden Alter vergrößert sich bei vielen Männern die Prostata. Diese Prostatavergrößerung kann zur Einengung der Harnrühre führen und so den Harnfluss behindern. Dies zeigt sich typischerweise in Beschwerden wie ein verzögerter Beginn des Wasserlassens, ein schwächerer Harnstrahl, nächtlicher Harndrang, häufigeres Wasserlassen oder dem lästigen Gefühl, die Blase nicht vollständig entleeren zu können.

Harninkontinzenz bei Männern ist somit alles andere als selten und kann auf vielen verschiedenen Ursachen beruhen. Aus diesem Grund sollten ungewollter Urinverlust und andere Beschwerden beim Wasserlassen stets ärztlich abgeklärt werden.

Warum ist sogar eine leichte Inkontinenz lästig?

Selbst eine leichte Inkontinenz kann den Alltag spürbar beeinträchtigen. Bereits wenige Tropfen ungewollten Urinverlusts können von den Betroffenen als unangenehm empfunden werden und zu Unsicherheit führen. Nicht selten führt dies dazu, dass Betroffene zunehmend auf sportliche Aktivitäten, gesellige Zusammenkünfte oder längere Unternehmnungen verzichten, was den Leidensdruck zusätzlich erhöhen kann. Solche Einschränkungen müssen jedoch nicht einfach hingenommen werden. Je nach Ursache und Ausprägung der Inkontinenz existieren verschiedene Möglichkeiten, um die Beschwerden zu lindern und wieder mehr Sicherheit im Alltag zu gewinnen.

Wie finden Sie zur gewohnten Lebensqualität zurück?

Eine bewährte Methode, um Symptome der Blasenschwäche zu mildern, stellt das konsequente Beckenbodentraining dar. In der Tat lässt sich der Beckenboden wie jeder Muskel durch Übungen kräftigen. Dabei spannen Sie zum Beispiel den Beckenboden, ziehen ihn nach innen und zugleich nach oben. Diese Spannung halten Sie bis zu 8 Sekunden, um sie anschließend zu lösen und die Übung mehrfach jeden Tag zu wiederholen.

Bei einer stärker ausgeprägten Inkontinenz können spezielle Inkontinenzeinlagen wie die von TENA Men für Abhilfe sorgen. Diese sind an die männliche Anatomie angepasst, verhindern effektiv das Auslaufen von Flüssigkeiten und hemmen wirksam alle Gerüche.

Zudem kann es helfen, das eigene Trink- und Toilettenverhalten genauer zu beobachten. Betroffene sollten keinesfalls den Fehler begehen, aus Angst von ungewolltem Urinverlust zu wenig zu trinken, da dies die Blase zusätzlich reizen kann. Sinnvoller ist es, die Flüssigkeitszufuhr ausgewogen über den gesamten Tag zu verteilen und größere Trinkmengen vor dem Schlafengehen zu vermeiden. Das Führen eines Tagebuchs, in dem Trinkmengen, Toilettengänge und Beschwerden festgehalten werden, kann für das ärztliche Gespräch wertvolle Informationen liefern.

Blasenschwäche muss den Alltag nicht bestimmen

Blasenschwäche bei Männern ist ein häufiges Problem, über das dennoch nur ungern gesprochen wird. Dabei lassen sich die Beschwerden je nach Ursache durch regelmäßiges Beckenbodentraining, gezielte Anpassungen im Alltag und der Nutzung geeigneter Inkontinenzprodukte oftmals deutlich reduzieren. Dabei ist es jedoch unabdingbar, die Ursachen immer auch ärztlich abklären zu lassen. Insbesondere wenn die Beschwerden neu auftreten oder stärker werden, sollten sich Betroffene immer ärztlichen Rat einholen. So kann eine passende Behandlung gefunden und die Lebensqualität im Alltag wieder vebessert werden.

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